In den vergangenen Wochen wurde im Schulgarten fleißig gepflückt, verarbeitet und gekocht. Schülerinnen und Schüler der 6., 7. und 10. Klassen sammelten gemeinsam die reifen Früchte der dortigen Obstbäume und verarbeiteten einen Teil davon zu Marmelade. So konnten sie den Weg vom regional angebauten Obst bis zum fertigen Produkt unmittelbar miterleben.
Bei bestem Spätsommerwetter wurden vor allem Zwetschgen gepflückt. Mit Kisten und Eimern ausgestattet, sammelten die Schülerinnen und Schüler die reifen Früchte und arbeiteten dabei im Team. Anschließend wurde das Obst gewaschen, sortiert, entsteint und abgewogen. In mehreren Gruppen wurden unterschiedliche Fruchtmischungen gekocht und schließlich in vorbereitete Gläser abgefüllt.
Auch die Äpfel des Gartens wurden gemeinsam gesammelt und zur Saftherstellung weiterverarbeitet. Insgesamt konnten auf diese Weise 260 Liter Apfelsaft produziert werden – ein beachtliches Ergebnis der gemeinsamen Arbeit.
Das Projekt verbindet praktische Arbeit mit wichtigen Lerninhalten. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit Lebensmittelverarbeitung, Hygiene, Nachhaltigkeit und wirtschaftlichem Denken. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wertvoll regionale Lebensmittel sind und wie sinnvoll die Früchte aus dem Schulgarten genutzt werden können.
Die fertige Marmelade sowie der selbst hergestellte Apfelsaft werden am Tag der offenen Tür (21.11.2026) zum Verkauf angeboten. Besucherinnen und Besucher können damit nicht nur die Schule kennenlernen, sondern auch ein Stück des Gartenprojekts mit nach Hause nehmen.
Für die Schülerinnen und Schüler war die Aktion weit mehr als nur das Sammeln von Obst: Sie übernahmen Verantwortung, arbeiteten gemeinsam und begleiteten den Weg vom Baum bis zum fertigen Produkt.



