Nicht nur die „große“ Weltgeschichte sollte Inhalt des Geschichtsunterrichts sein, sondern auch die regionale Geschichte.
Aus diesem Grund machten sich 24 Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern auf den Weg zum Schinderhannesturm, um „Geschichte vor Ort“ zu erleben.
Die Leiterin des Hunsrück-Museums Simmern Kristina Müller-Bongard führte die Siebtklässler durch den Turm, vom Verlies, über die Stube des Turmwärters bis hin zu den Ausstellungsräumen.
Überall gab es viel zu entdecken, wobei das Verlies mit dem sogenannten „Angstloch“ eine besondere Faszination ausübte.
Im nächsten Schritt erkundeten die Schülerinnen und Schüler dann den kompletten Turm nochmals selbstständig und entwickelten erste Ideen für die Erarbeitung einer kindgerechten Umsetzung der Ausstellungsinhalte.
An diesen wird in einem nächsten Schritt an zwei Projekttagen rund um den Schinderhannesturm weitergearbeitet werden.
Auf die Ergebnisse darf man gespannt sein.